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Informieren Sie sich tagesaktuell über die Veranstaltungen in und rund um Lamprechtshausen auf dem Veranstaltungskalender!

 

 

 

 


Entstehungsgeschichte



Fotos: R. Lenz

Die Geschichte Lamprechtshausens reicht bis in die Antike zurück - bemerkenswerter Weise überstand unser Wahrzeichen - unser Kirchturm - alle Stürme und Gezeiten - bis zum heutigen Tage...
Hier eine zeitgemäße Darstellung unserer Gemeinde: Lamprechtshausen Video von AUTrenalin
Auch unsere Pfarre Lamprechtshausen hat die Geschichte unseres Dorfes gut dargestellt unter: Pfarre Lamprechtshausen

Erwähnung in der Antike:

  • Schon in der Antike lässt sich in der Ortschaft Wildmann eine schwache Besiedelung nachweisen und der Fund eines Bronzeschwertes im Weiler Hansled in Oberarnsdorf zeugt von noch früherer Besiedelung.
  • Seit 520 lässt sich mit dem Bevölkern der Gegend durch die Bajuwaren eine ständige Besiedelung nachweisen.
  • Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde Lamprechtshausen im Jahr 768, als ein "Herefried von Lambrechtshausen" Güter an das bayrische Kloster in Otting schenkte.
  • Arnsdorf ist mit seiner Kirche „Maria im Mösl“ seit etwa 800 eine Wallfahrtsstätte und damit ältester Marienwallfahrtsort in Österreich.
  • Von 1538 bis 1540 wurde die Pfarrkirche von Lamprechtshausen - mit Ausnahme des Turms, der noch aus der Zeit um 1100 stammt - neu erbaut.
  • Der Zustrom zur Wallfahrtskirche in Arnsdorf wurde im 17. Jahrhundert so groß, dass man 1646 in Oberarnsdorf einen Pfarrhof errichtete, in den der Pfarrer von Lamprechtshausen übersiedelte.
  • Das alte Schulhaus in Arnsdorf wurde 1771 erbaut und es ist zurzeit das älteste Schulhaus Österreichs, in dem noch unterrichtet wird.
  • Der Salzburger Domkapellmeister Michael Haydn komponierte 1792 seine ersten vierstimmigen Lieder im Pfarrhof von Arnsdorf.

Lamprechtshausen im 19. Jahrhundert:

  • Bis 1805 war Lamprechtshausen Teil des Erzbistums Salzburg und wechselte mit diesem auch vom Kurfürstentum zu Bayern und 1816 endgültig zum Kaiserreich Österreich.
  • 1820 fand die 300-Jahr-Feier der Wallfahrtskirche Arnsdorf statt, bei der man rund 20.000 Pilger zählte.
  • Im Jahr 1882 wurde die Freiwillige Feuerwehr Lamprechtshausen gegründet, die von Arnsdorf im Jahr 1897.
  • Seit 1896 ist Lamprechtshausen an die Salzburger Lokalbahn angeschlossen, als das erste Teilstück bis Oberndorf eröffnet wurde.

Das 20. Jahrhundert:

  • Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Lamprechtshausener Pfarrkirche umgebaut; das neue Kirchenschiff wurde 1905 errichtet und 1929 der Pfarrhof.
  • 1934 erfolgten das Verbot der sozialdemokratischen und der kommunistischen Partei sowie im Rahmen des nationalsozialistischen Umsturzversuches in Österreich, dem sogenannten Juliputsch, ein Putsch der NSDAP in Lamprechtshausen. Der Ort stand unter kommissarischer Verwaltung. Näheres dazu auch im "Lamprechtshausener Lesebuch"
  • Im Juli 1938 wurde das Lamprechtshausener Weihespiel des Nationalsozialisten Karl Springenschmid aufgeführt.
  • Eine Typhusepidemie forderte 1945 in Lamprechtshausen zahlreiche Todesopfer.
  • Ab den 1960er Jahren erfolgte eine stetige Verbesserung der örtlichen Infrastruktur. In den Jahren 1959 und 1960 wurde eine neue Volksschule mit Turnhalle errichtet, die schon 1960 durch eine Sturmkatastrophe stark beschädigt wurde. Die gesamte Gemeinde wurde durch das Unwetter schwerst in Mitleidenschaft gezogen. Von 1967 bis 1969 erfolgte die Errichtung der Hauptschule, die nur fünf Jahre später um sechs Klassenräume erweitert wurde.
  • Am 1. Juli 1967 wurde ein Teil des Gemeindegebietes um Zehmemoos ausgegliedert und der neu entstandenen Gemeinde Bürmoos zugeordnet.
  • 1974 fand die erste Bauernweihnacht in Arnsdorf statt.
  • Das neue Gemeindeamt mit Vereinsmöglichkeiten entstand von 1975 bis 1976, und 1977 wurde mit dem ersten Bauabschnitt der Ortskanalisation begonnen.
  • 1977 erfolgte auch der erste „Gruber-Mohr-Gedenkgang Arnsdorf–Oberndorf“.
  • 1977/1978 erfolgte der Aus- und Umbau der bestehenden Feuerwehrzeugstätte sowie die Einrichtung der Einsatzzentrale Flachgau-Nord der Freiwilligen Feuerwehr und des Roten Kreuzes.
  • 1979 wurde im Erdgeschoß des Gemeindeamtes das Postamt eingerichtet.
  • Im Jahr 1980 schlossen sich die Käsereien Lamprechtshausen, Arnsdorf, Asten und Riedlkam zu einer gemeinsamen Käsereigenossenschaft zusammen.
  • 1981/1982 entstand eine neue Feuerwehrzeugstätte in Arnsdorf.
  • Am 29. Juli 1985 fegte ein orkanartiger Sturm über die nördlichen Teile des Gemeindegebietes. Im Gebiet der Ortschaften Maxdorf, Außerfürth, Innerfürth, Wildmann und Stockham fielen tausende Festmeter Sturmholz an und Gebäude wurden teils schwer beschädigt. Die erst am Vortag eingeweihte Andräkapelle wurde nur leicht beschädigt.
  • Im Jahre 1986 wurde die Kläranlage des Reinhalteverbandes ihrer Bestimmung übergeben.
  • Der Kindergarten mit vier Gruppen wurde in den Jahren 1986 und 1987 errichtet.
  • 1989 nahm das neu errichtete Hackschnitzelfernheizwerk seinen Betrieb auf und versorgt seither die öffentlichen Gebäude sowie Privathäuser mit Fernwärme.
  • Im Jahr 1991 wurde Lamprechtshausen zur Modellgemeinde erklärt.
  • 1993 erfolgte die Eröffnung der Bedarfshaltestelle der Salzburger Lokalbahn in Arnsdorf-Stierlingwald.
  • Als im Jahre 1994 in Lamprechtshausen Probebohrungen nach Erdgas und Erdöl durchgeführt wurden, fand man stattdessen 83°C heißes Thermalwasser. Allerdings erwies sich die Schüttung als zu gering, als dass man es für einen Thermalbetrieb hätte nutzen können.
  • 1995 und 1996 erfolgte durch Ankauf eine Vergrößerung des Sportplatzangebotes.
  • 1997 führte man die Straßenbenennung mit einer Neuvergabe der Hausnummern ein; bis dahin wurden die Hausadressen nicht systematisch nach dem Standort, sondern nach der Baureihenfolge vergeben.
  • Im Jahre 1998 erfolgte ein zäh erkämpfter Standortbeschluss und 1999 die Spatenstichfeier für ein neues Mehrzweckgebäude.
  • 1999 wurde die Gemeinde Landessieger im österreichweit durchgeführten Wettbewerb „100 km Hecke bis zum Jahr 2000“ und erhielt die Auszeichnung „Goldene Hagebutte“.
    Quelle: wikipedia und salzburgwiki

Das 21. Jahrhundert:

  • 2001 wurde das Weidmoos als EU Vogelschutzgebiet ausgewiesen und in das Europäische NATURA 2000 Netzwerk aufgenommen.Das LIFE-Projekt Habitatmanagement im Vogelschutzgebiet Weidmoos hatte in den Jahren 2003 bis 2007 durch aktives Biotopmanagement dazu beigetragen den Lebensraum dieser bedrohten Vogelarten auf Dauer zu erhalten und für Besucher erlebbar zu machen.
  • Im Jahr 2001 erfolgte der Abschluss der Grundzusammenlegung in der Ortschaft Hausmoning
  • Im selben Jahr wurde in Lamprechtshausen das Mehrzweckgebäude eingeweiht, das verschiedene soziale und kulturelle Gruppierungen beherbergt, in dem aber auch Geschäftslokale und Wohnungen untergebracht sind.
  • 2002 wurde die Sanierung der Hauptschule fertig gestellt.
  • Am 23. Juli 2009 verwüstete ein Hagelsturm unzählige Gebäude in Lamprechtshausen.
    Videos:
    Wolkenstimmung
    Salzburger Nachrichten
  • 2011: Das stille nacht museum anrsdorf wird nach mehrmonatigen Umbau- und Renovierungsarbeiten wieder eröffnet

Wie Sie selbst erkennen, klafft in unserer Ortsbiographie im jetztigen Jahrtausend eine große Lücke!
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